Zentrum

Unser Kinderwunschzentrum

Kinderwunsch München
Kinderwunsch Pasing

Unser Zentrum blickt als eines der ersten Kinderwunschzentren in München und Deutschland auf eine über 35-jährige Erfahrung zurück. 
Viele wegweisende Techniken, die mittlerweile zum Therapiestandard gehören, wurden von uns in Deutschland etabliert, so z. B. die Gewinnung von Eizellen unter Ultraschallsicht.

In unserem Zentrum wurden die ersten Zwillinge nach IVF auf den Weg ins Leben geschickt und es kam zu den ersten Geburten nach Einfrieren von unbefruchteten Eizellen und durch Verwendung von Spermien aus Hodengewebe (TESE) oder Nebenhoden (MESA).

Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mensch die bestmögliche Unterstützung auf seinem individuellen Weg zur Gründung einer eigenen Familie verdient.

Wir möchten Sie mit Kompetenz, Wissen und Erfahrung auf dem Weg zur Gründung einer eigenen Familie begleiten.

Unser oberstes Ziel ist es, mit Ihnen gemeinsam eine auf Sie individuell abgestimmte Therapie zu definieren, die Ihre Vorstellungen und Möglichkeiten optimal umsetzt.

Dies kann in einem Fall durch einfache Weichenstellungen zur Zyklusoptimierung erreicht werden, im anderen Fall durch Anwendung des gesamten Spektrums hochentwickelter Labortechniken wie der Präimplantationsdiagnostik (PID) oder immunologischer bzw. infektiologischer Therapieansätze.

Jede Schwangerschaft ist stets ein Wunder und kann trotz aller Hochleistungsmedizin im Labor nur im Einklang mit den natürlichen Gegebenheiten erreicht werden. Über das technisch Machbare hinaus haben deshalb für uns Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen höchste Priorität.

Der Geschichte des Kinderwunsch Centrum München beginnt im Jahr 1983, als sich Dr. Gottfried Krüsmann in eigener gynäkologischer Praxis niederließ. Schon rasch reifte der Wunsch, die damals noch in den Kinderschuhen steckende Technik der In vitro-Fertilisation, der klassischen künstlichen Befruchtung, auch in München zu etablieren, um den zahlreichen Frauen mit Eileiterschäden Hoffnung auf ein eigenes Kind zu geben.

 

Mit Herrn Dr. Wolfgang Würfel fand er einen visionären Mitstreiter, und gemeinsam gelang es ihnen, sowohl die notwendige Labortechnik, als auch die operativen Voraussetzungen aufzubauen. Dies bedeutete zum damaligen Zeitpunkt noch richtige Pionierarbeit. Die ersten Punktionen zum Gewinnen der Eizellen aus den Eierstöcken mussten 1984 aufgrund der wenig entwickelten Ultraschallsonden durch die Bauchdecke stattfinden, und dies sogar mit selbst angefertigten Führungshülsen für die Punktionsnadeln!

 

Es war ein großer Erfolg, als es 1985 zur Geburt der ersten Zwillinge in Deutschland durch diese Technik der Eizellentnahme kam. 1986 wurde dann die Genehmigung gemäß § 121 a SGB V zur Durchführung der Methoden der künstlichen Befruchtung durch die Bayerische Landesärztekammer und das Bayerische Sozialministerium erteilt.

 

Weitere Meilensteine des Zentrums sind 1994 der Aufbau einer ICSI-Einheit und Etablierung dieser damals revolutionären Befruchtungstechnik, die 1992 an der Universität Brüssel entwickelt wurde, um nun auch Paaren mit schwerster Einschränkung der männlichen Fruchtbarkeit helfen zu können.

Auch hier ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten, und bereits 1995 konnte die erste Geburt nach ICSI unter Verwendung von Spermien, die aus dem Hoden/Nebenhoden entnommen wurden, verkündet werden. Diese erfolgreiche Kooperation mit dem Urologen Prof. Dr. J. Ullrich Schwarzer, der die TESE und MESA durchführte, ist weiterhin sehr fruchtbar. Das KCM führt aufgrund seiner hohen Expertise in diesem Bereich auch heute noch schwerpunktmäßig für viele weitere Kinderwunschzentren Hodengewebsentnahmen für TESE durch.

 

Das Streben, sinnvolle technische Weiterentwicklungen zum Wohle der Patienten zügig in das Methodenspektrum zu integrieren, führte 1997 zu einem weiteren Durchbruch, der ersten Geburt in Deutschland nach Kryokonservierung von unbefruchteten Eizellen, gewissermaßen die erste Geburt nach einem Verfahren, das heutzutage im Rahmen des Social Freezing zur Anwendung kommt.

1998 wurde nach Einführung des Qualitätsmanagement–Systems zur fortlaufenden Dokumentation und Sicherstellung einer umfassenden Betreuung und Therapie auf einem konstant hohen Qualitätsniveau die Praxis mit Hormonlabor sowie die IVF-Abteilung nach DIN EN ISO 9001: 2008 zertifiziert.

 

Große Impulse erhielt unser Fachgebiet durch Entwicklungen der Humangenetik, die Untersuchungen zum Ausschluss von genetischen Erkrankungen an Eizellen und Embryonen als sog. Präimplantationsdiagnostik ermöglichen. So kam es bereits in den Jahren 2011 und 2012 zu den ersten Schwangerschaften und Geburten nach Präimplantationsdiagnostik (PID) in Zusammenarbeit mit dem MGZ (Medizinisch-Genetisches-Zentrum, Frau Prof. Holinski-Feder) und dem ZHL (Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsmedizin, Dres. Klein und Rost) und der ersten Schwangerschaft und Geburt nach kombinierter Polkörperdiagnostik (PKD) und PID!

Nach Einführung der Rechtsverordnung zur PID wurde folgerichtig im Juni 2015 das KCM mit den Kooperationspartnern MGZ (Medizinisch Genetisches Zentrum, München) und Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsdiagnostik (MVZ) Dr. Klein, Dr. Rost und Kollegen als offizielles PID-Zentrum lizensiert, und ist damit eines der erfahrensten Zentren für diese aufwändige reproduktionsmedizinische Technik.

Kinderwunsch Behandlungen

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Social Freezing

Die Vitrifikation eignet sich besonders gut für die Kryokonservierung von unbefruchteten Eizellen. Dieses Verfahren des ultraschnellen Einfrierens ermöglicht Frauen die Anlage einer Fruchtbarkeitsreserve, wenn die Verwirklichung des Kinderwunsches erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist.

PID/PKD

Als Präimplantationsdiagnostik bezeichnet man die genetische Untersuchung von Zellen eines Embryos im Rahmen einer künstlichen Befruchtung vor dessen Rückübertragung in die Gebärmutter. Für die PID werden dem Embryo einzelne Zellen entnommen, die genetisch auf das Vorliegen bestimmter Erkrankungen untersucht werden.

IVF/ICSI

Eine künstliche Befruchtung mit Vereinigung von Eizellen und Spermien außerhalb des weiblichen Körpers kommt zum Einsatz, wenn einfachere Therapieansätze wenig Aussicht auf Erfolg bieten. Moderne Therapieprotokolle erlauben eine individualisierte Behandlung.