Behandlung

Insemination (IUI)

Kinderwunsch München
Insimination

Bei einer Insemination werden zum Zeitpunkt des Eisprungs besonders aufbereitete, „gewaschene“ Spermien in konzentrierter Form mit Hilfe eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen. Dadurch werden Spermienverluste auf dem Weg durch die Fortpflanzungsorgane der Frau verhindert und das Zusammentreffen von Spermien und Eizelle zeitlich optimiert.

Bei Inseminationen findet die Befruchtung wie üblich im Eileiter statt, wo die Spermien bis zum Eisprung auf die Eizelle warten.

Eine Insemination ist mit sehr geringem Zeitaufwand verbunden und kann in unseren normalen Untersuchungszimmern durchgeführt werden. Die Behandlung dauert insgesamt ca. 10 Minuten und ist mit einer Vorsorge-Untersuchung beim Frauenarzt vergleichbar. Am Morgen der Insemination wird eine frisch abgegebene Spermienprobe des Partners aufbereitet. Bis die Insemination erfolgen kann, sind ab der Spermienabgabe 2-3 Stunden einzuplanen.

Bewährte Indikationen für eine Insemination sind Vernarbungen oder anatomische Veränderungen des Gebärmutterhalses, die Unbeweglichkeit von Spermien im Gebärmutterhalsschleim als Hinweis auf Spermienantikörper, leichtgradige Einschränkungen der Spermienqualität oder Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr unterschiedlicher Ursache.

Selbst wenn keine ursächlichen Faktoren für den Kinderwunsch nachweisbar sind, kann eine Insemination erfolgversprechend sein.

Auch wenn sie ein Verfahren mit überschaubarem Aufwand im Vergleich zu den anderen Formen der künstlichen Befruchtung darstellt, müssen bei der Indikationsstellung die Erfolgsaussichten in der Gesamtsituation des Paares berücksichtigt werden. Diese sind in erster Linie abhängig vom Alter der Frau und der Zeitdauer des bestehenden Kinderwunsches und liegen bei 5-15%, selten höher. Behandlungen können in aufeinanderfolgenden Monaten ohne Pause erfolgen.

Da sich der eigentliche Befruchtungsvorgang jeglicher Nachweismöglichkeit entzieht, ist bei Ausbleiben einer Schwangerschaft keine genauere Einschätzung des ausschlaggebenden Faktors möglich.

Innerhalb der ersten drei Behandlungszyklen ist mit ungefähr 80% der insgesamt mit Inseminationen erreichbaren Schwangerschaften zu rechnen. Tritt in den ersten drei Zyklen keine Schwangerschaft ein, wird deshalb in der Regel ein Wechsel des Behandlungsverfahrens vorgeschlagen. Hier kommen als alternative Verfahren die Formen der künstlichen Befruchtung durch IVF oder ICSI infrage, die dann mit deutlich höheren Schwangerschaftsraten pro Versuch einhergehen.

Kinderwunsch Behandlungen

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IVF/ICSI

Eine künstliche Befruchtung mit Vereinigung von Eizellen und Spermien außerhalb des weiblichen Körpers kommt zum Einsatz, wenn einfachere Therapieansätze wenig Aussicht auf Erfolg bieten. Moderne Therapieprotokolle erlauben eine individualisierte Behandlung.

Samenspende

Wenn keine Spermien beim männlichen Partner vorhanden sind, kommt eine Kinderwunschbehandlung durch Samenspende mit kryokonservierten Spenderspermien infrage. Diese können für eine Insemination oder eine künstliche Befruchtung eingesetzt werden.

Operative Maßnahmen

Einige Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch können durch eine operative Behandlung korrigiert werden. Durch unsere belegärztliche Tätigkeit können wir viele reproduktionsgynäkologische Eingriffe für unsere Patientinnen selbst durchführen.